»Die Kraft des Miteinander«

Auch unseren 6. »System & Körper« Kongress organisieren wir wieder wie gewohnt als eine Plattform für Vernetzung, Wissens- und Erfahrungsaustausch. Diesmal sind innovative Methoden der Gemeinschafts- und Netzwerkarbeit mit Familien ein besonderer Schwerpunkt. Therapeutische Ansätze, die wirken, indem sie für Begegnungen mit Menschen aus dem Lebensumfeld sorgen - Freunde, Nachbarn, Betroffene genauso wie Familienangehörige. Mit dabei u.a. Eia Asen, Ben Furman, Justine van Lawick, Idan Amiel, Lorenn Walker, Henner Spierling, Mario Schatta, Gyöngyvér Sielaff, Philip Streit, Thomas Pletsch. Wir freuen uns auf die Vielfalt erlebnis- und erfahrungsorientierter Methoden, die sowohl den eigenen Körper als auch soziale Netzwerke als Ressourcen in die Systemische Praxis integrieren.

Die drei Kongress-Tage werden als ein lockeres Zusammenspiel von Mini-Max-Lectures, Vorträgen und Workshops auch reichlich Zeit lassen für persönliche Begegnungen auf dem schönen Campus der GLS im Herzen von Berlin Prenzlauerberg mit max. 300 Teilnehmern.

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ORGANISATION

GST – Berlin GmbH
Gesellschaft für systemische Therapie und Beratung
Kongressorganisation
Christoph Klein
Warschauer Str. 60 | 10243 Berlin
gst-kongress@gebrauchsprosa.de
Kongress-Hotline: 0176 - 2426 8961

TAGUNGSPROGRAMM

Donnerstag 12.05.2022
ab 12:00 Uhr Check In
13:00 Eröffnung
13:15 – 14:45 Uhr Podiumsdialog I Praxis der Veränderung
15:00 – 19:00 Uhr MiniMax-Lectures

Freitag, 13.05.2022
09:00 – 13:00 Uhr Workshops - Runde I
15:00 – 19:00 Uhr Workshops - Runde II
ab 20:00 Uhr Tagungsfest

Samstag 14.05.2022
10:00 – 14:00 Uhr Workshops - Runde III
14:15 – 15:45 Uhr Podiumsdialog II Praxis der Veränderung
15:45 – 16:00 Uhr Vernetzung und Tagungsende

WORKSHOPS

Wiedergutmachung - Das Tor zu neuer Resonanz
„Entschuldigung, du hast Recht. Es tut mir Leid!“ – ist der Beginn des Ausstiegs aus übermäßiger Scham, die gelingendes Miteinander verhindert. Es braucht aber noch ein bisschen mehr, nämlich die Wiedergutmachung, verstanden als sozialen Beitrag zur Gemeinschaft. Durch den Aufbau gelingender Beziehungen können auch die schwersten Herausforderungen überwunden werden. Philip Streit führt in seinem Workshop in die Begriffe der Scham und der Widergutmachung ein und bringt praktische Beispiele.

Philip Streit, klinischer und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut und Leiter des Instituts für Kind, Jugend und Familie in Graz. Seit Jahren spezialisiert er sich auf den Einsatz der Positiven Psychologie und verknüpft sie mit der Neuen Autorität.


Philosophie und Praxis des Familienrats
Der Familienrat, aus dem englischen „Family Group Conferencing“, ist ein Verfahren zur Planung von Hilfen, das in Neuseeland entwickelt wurde und weltweit verbreitet ist. Grundlegend dafür ist die Anerkennung der Hoheit oder Souveränität einer Familie, ihre eigene Hilfe zu entwerfen. Dieses Paradigma erfordert eine Haltung, Familien- und Netzwerkbeziehungen nutzbar zu machen. In diesem Workshop geht es um den Ablauf eines Familienrats und vielfältige auch kulturspezifische Erfahrungen. Vor allem diskutieren wir die grundlegende Philosophie dieses Vorgehens.

Erzsébet Roth, Koordinatorin für Familienräte mit mehrjähriger Pilotprojekterfahrung der Familienratsbüros in Hamburg. Sie lehrt und promoviert an der Hochschule Fresenius und ist Autorin und Mit-Herausgeberin des Buches: Früchtel & Roth (2017): Familienrat und inklusive, versammelnde Methoden des Helfens.


Flussfahrt mit Huhn - Familien bilden Netzwerke
Der Fluss des Lebens birgt Gefahren und es ist ein alter Seemannsbrauch, dass ein Huhn auf dem Schiff mitfährt, um den Klabautermann abzuschrecken. In diesem Workshop werden mit „FiSch-Familie in Schule“ und den „Familienstuben“ für Vorschulkinder Ansätze vorgestellt, die Vernetzung fördern und Netzwerke von Familien aktivieren. Nachhaltige Veränderungen in Schule und Kita sind nur unter Einbeziehung und mit Unterstützung des Elternhauses erreichbar. Nur dann können gemeinsam Lösungen entwickelt, überprüft, und angepasst werden. Neben einer Darstellung der Konzepte werden verschiedene praktische Aktionen gemeinsam durchgeführt: ein großes Netz für wichtige Netzwerkpartnern sowie ein Fluss mit hilfreichen Anlegestellen begleiten uns durch das Seminar.

Ulrike Behme-Matthiessen, Dipl. Psychologin, Psychotherapeutin, Multifamilientherapeutin und Lehrende für Multifamilientherapie (DGSF); Bis 2018 in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Schleswig; Leitung der Tagesklinik Baumhaus ab 1998
Thomas Pletsch, Arbeitspädagoge, Psychotherapeut, Transaktionsanalytiker (CTA) und Lehrender für Multifamilientherapie (BAG-MFT), langjährige Lehrtätigkeit an Fachschule für Ergotherapie. Seit 1990 Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie & Psychotherapie in Schleswig. Zusammen mit Ulrike Autor und Entwicklung der Programme „FiSch-Familie in Schule“ und „Familienstube“. Gemeinsame Gründung des Instituts für Weiterbildung und Entwicklung Schleswig |www.iwes-online.info.


Von magischen Gefühlssensoren und Gute-Laune-Feen
In dem Workshop wird das Kidstime-Modell vorgestellt und mit praktischen Übungen verbunden. Die wichtigsten Risikofaktoren der Kinder psychisch erkrankter Eltern und deren Kernbedürfnisse sind Ausgangspunkt von Kidstime. Kinder und die Eltern zum Thema psychischer Erkrankung miteinander in das Gespräch zu bringen und das Erleben von Gemeinsamkeiten – in einem Boot zu sitzen – hilft Ressourcen (wieder) zu entdecken, eine eigene Stimme zu finden und Resilienz zu stärken. Methoden der kreativen Theaterarbeit und der Multifamilientherapie finden dabei zueinander und lassen neue Erzählungen entstehen.

Klaus Henner Spierling , Dipl. Psych., Systemischer Therapeut, Systemischer Kind- und Jugendlichentherapeut, Coach und Supervisor (SG), Multifamilientherapeut (DGSF), Kidstime Training Director Germany, Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender Kidstime Deutschland e. V., hauptberuflich tätig im SPZ Rotenburg (Wümme)


Das Ziel ist im Weg - Vom ver-rückten Umgang mit Zielen zur Unterstützung in Veränderungs- und Bewahrungsprozessen
Wozu brauchen wir eigentlich Ziele? Aus hypnosystemischer Sicht sind Ziele nicht da, um erreicht zu werden, sondern um in Bewegung zu kommen... aber wohin? Wie können wir diese Bewegungen in Netzwerken nutzen? Ziele sind unter manchen Umständen hilfreich, unter anderen eher hinderlich. Mit welcher Haltung und mit welcher Art des Umgangs mit Zielen wir in unseren Netzwerken gut unterwegs sein können, dazu bieten wir Anregungen und sind auf Erfahrungen und Ideen der Teilnehmenden gespannt. Wir haben im Systemischen Institut Berlin (SIB) ein Konzept entwickelt, das wir gerne praxisnah mit Ihnen und für Sie demonstrieren. Wir nennen es: ZIB – Ziele in Bewegung.

Mario Schatta, Rieslingfreund, Hobby Motorrad-Racer, Tischler
www.supervisionen.eu

Britta Albrecht-Schatta, Frau für viele Fälle, GP und GM, systemische Begleiterin


New Authority in Schools - The P.E.N. Programme
P.E.N. (Presence, Empowerment, Net-support) is the New Authority program for schools. In this workshop we’ll learn and practice how it can be implemented by professionals at schools. The principles of the New Authority define legitimate guidelines for actions initiated by authority figures in schools to create a safe community and encourage the feeling of belonging of students. Through case examples and role plays we’ll learn new ideas and tools to helps professionals in cases of avoiding behaviors of students (school refusal, screens overuse, etc.) and how to confront aggressive behaviors (violence, bulling etc.). Their actions enable authority figures to recruit support as a net instead of using sheer power as in the old traditional authority.

Tal Maimon, Klinischer Sozialarbeiter (MSW), spezialisiert für Kinder und Jugendliche; berät und begleitet Eltern sowie pädagogische Teams im Umgang mit herausforderndem Verhalten und Gewalt unter Jugendlichen; lehrt insbesondere die Ansätze des Gewaltfreien Widerstands (NVR) und der Neue Autorität in Schulen.


Die Persönliche Zukunftsplanung - eine Methode des gemeinschaftlichen Helfens
„Wenn man alleine träumt, ist es nur ein Traum – aber wenn man gemeinsam träumt, ist es ein Anfang einer neuen Wirklichkeit“ (Friedensreich Hundertwasser). Die Methode der Persönliche Zukunftsplanung setzt genau das um. Das Verfahren eröffnet Personen, Teams oder auch Projekten neue Perspektiven, positiv ausgerichtete Ideen und plant konkrete Handlungsschritte zur Umsetzung. Mithilfe kreativer Methoden werden Stärken, Wünsche und Prozesse sichtbar und auf den Weg gebracht. In diesem Workshop wird praxisnah vorgestellt, wie sich gerade in einer Gemeinschaft Träume und Ziele verwirklichen lassen.

Sina Adamy, systemische Beraterin & Coach, Koordinatorin/Moderatorin für Familienräte, Persönliche Zukunftsplanungen, Netzwerkkonferenzen und andere gemeinschaftsbildende Verfahren


EX-IN - Die Würde des Miteinander
Wenn Gelerntes und Erlebtes miteinander vergoren werden.
Kintsugi ist eine alte japanische Kunstform, um gesprungene Keramik zu reparieren. Dabei werden die Bruchstellen nicht vertuscht, sondern vergoldet und damit in ihrer ganzen Schönheit inszeniert. Wenn unsere Lebenspläne, unsere Gesundheit und Beziehungen buchstäblich in die Brüche gehen, unterstützt uns Kintsugi dabei, diese Scherben aufzusammeln und sie achtsam zu einer ganz neuen Form zusammenzusetzen. In unserem Workshop erfahren Sie mehr über die Bewegung EX-IN und darüber, wie die hier ausgebildeten Genesungsbegleiter:innen in der Psychiatrie und in der Öffentlichkeit wirksam sind. Seelisch zu erkranken ist uns vertraut und zugleich fremd. Fremd, weil wir Angst haben, selber zu erkranken und dieser Angst begegnen wir mit großer Abwehr, die durch Ab- und Ausgrenzen in einer Gemeinschaft spürbar wird. Was wäre die Alternative, die gemeinschaftsbildend ist und wie könnte EX-IN hier eine Rolle spielen? Wir laden Sie herzlich ein zum Dialog und freuen uns auf Sie und auf unsere Begegnung.

Gyöngyvér Sielaff, Mit-Mensch, Ungarin, Mutter, Großmutter, Dipl.päd, Dipl.psych, Psychologische Psychotherapeutin und Autorin. Mitinitiatorin von EX-IN in Deutschland, Initiatorin von EX-IN für Angehörige und des Mitmutterprojektes. Langjährige therapeutische Arbeit mit Familien mit elterlicher seelischer Erkrankung, Fortbildung-und Vortragstätigkeit, sowie Supervision
Sirit Schönefeld, ehemals Diplom- Biologin, Genesungsbegleiterin seit 2016, seitdem tätig im Hamburger Rauhen Haus sowie im UKE in der Psychiatrie. Gründungs- und Vorstandsmitglied im EX-IN Hamburg e.V.


It takes a village to support parents
We all know how important it is to initiate support for families. The African proverb – it takes a village to raise a child illustrates it best. How can we overcome the gap between realizing the importance of support and the decline of social networks in our culture? Guidelines from the new authority concept can enable professionals to help parents in recruiting support networks for their family. In the workshop we’ll present through a role-play a powerful intervention that ‘brings the village to the clinic’. We’ll discuss opportunities and pitfalls of such an intervention and will learn how to establish and sustain ‘non-professional’ support systems. Through a case example we will also learn how a single mother used a WhatsApp group to establish a ‘virtual village’ and created a dramatic change in her son’s life.

Idan Amiel, Klinischer Psychologe und Direktor der Elternberatungsklinik im Kinderkrankenhaus Schneider Children`s Medical Center, Israel; seit 20 Jahren eine der Schlüsselpersonen für die Entwicklung der Konzepte von gewaltfreiem Widerstand (NVR) und der Neuen Autorität; Direktor des New Authority Center (N.A.C.) in Israel, das er 2007 gemeinsam mit Prof. Haim Omer gründete (www.newauthority.net).


So schaffen wir glückliche Schulen
Sind glückliche Schulen möglich? Ben hat gute Gründe daran zu glauben. Zusammen mit seinem Team hat er viele lösungsorientierte Methoden entwickelt, die Lehrer:innen und andere Schulmitarbeiter:innen nutzen können, um in diesem Sinne mit Schüler:innen, anderen Fachkräften und ihren Kolleg:innen umzugehen. Bestrafungen können durch Wiedergutmachungen, Kritik durch Lob und das Probleme lösen durch eine gemeinsame Entwicklung von Lösungen ersetzt werden. Jüngste Forschungsergebnisse zeigen, dass lösungsorientierte Ansätze nicht nur eine der neuesten Moden sind, sondern auch evidenzbasiert ist, um Burnout bei Lehrern zu verhindern und die Integration und Leistungen von Schüler:innen zu verbessern.

Ben Furman, Psychiater, Psychotherapeut und Mitbegründer des Helsinki Brief Therapy Institute. Er ist international anerkannter Trainer für lösungsorientierte Therapie und Coaching (www.benfurman.com).


Netzwerkarbeit im Programm Kinder aus der Klemme für Familien in Trennungskonflikten
Wer mit den komplexen Trennungskonflikten arbeitet, kennt das Gefühl der Ohnmacht und des Feststeckens. Die Einbindung des sozialen und beruflichen Netzwerks in die Arbeit mit diesen Eltern und Kindern bietet die Chance, aus dieser Stagnation herauszukommen und positive Veränderungen zu unterstützen. Aber wie geht das? Welche Zugänge sind machbar und eröffnen neue Möglichkeiten? Wir zeigen in diesem Workshop, welche Konfliktmuster auch in Netzwerken aktiv sind und wie sie miteinander interagieren. Alle Teilnehmer:innen sind eingeladen, aktiv mit zu denken, was alles möglich ist. Erik und Justine werden zeigen, welche Interventionen sie für das Programm »Kinder aus der Klemme« entwickelt haben.

Justine van Lawick, klinische Psychologin, Familientherapeutin, Trainerin der niederländischen Vereinigung für Beziehungs- und Familientherapie (NVRG) und Mitbegründerin des Lorentzhuis Haarlem, Niederlande.
Erik van der Elst, Familien- und Dramatherapeut, Trainer und Supervisor. Mit Kolleg:innen vom Kinder- und Jugendtraumazentrum (KJTC) entwickelten Justine und Erik das in vielen europäischen Ländern praktizierte Mehrfamiliengruppen-Programms »Kinder aus der Klemme« für Familien in eskalietren Trennungskonflikten (www.kinderenuitdeknel.nl).


Mehrfamilienarbeit mit Familiennetzwerken
Die Mehrfamilienarbeit ist ein Ansatz, der die systemische Familientherapie mit Gruppentherapie, Selbsthilfegruppen und Community Empowerment vereint. Ein Hauptziel ist es, das Familiennetzwerk zu erweitern, um bleibende Veränderungen herbeizuführen und beizubehalten, vor allem nachdem die Mehrfamilienarbeit beendet ist. Dieser Workshop befasst sich mit 'Multi-Problem-Familien'. Hauptbrennpunkt des Workshops ist, wie man konkret mit einer solchen Arbeit anfängt, wie man in verschiedenen Arbeitskontexten Mehrfamilienarbeit aufbauen kann und welche Arbeitsweisen und Techniken man nutzen kann, damit diese Familien sich miteinander vernetzen und neue und bleibende Erfahrungen machen können.

Eia Asen, Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiater, Systemischer Therapeut und seit 1973 in London tätig. Bis 2013 Ärztlicher Direktor des Marlborough Family Service in London ist er aktuell am Anna Freud National Centre for Children and Families tätig Gastprofessor am University College London


The Support Group Approach - A better response to bullying
I want to help participants recognise how to maximise their existing skills and strengths while  introducing a few fresh ideas for developing a supportive and successful school community. The most safe and sure way to respond to bullying in a primary school is to use a solution-focused peer support group. This has been proven to be reliable, fast, and straightforward. There will be a full explanation of how to do it and the outstanding results you can expect to see. When a support group cannot be used, as sometimes happens with older students, we shall consider what particular conversational strategies are most helpful to students. In my presentation there will be video-clips and practical exercises. My aim is that everyone will find the workshop thought-provoking and enjoyable.

Sue Young, Beraterin und Trainerin in lösungsorientierter Praxis an Schulen; arbeitete die meiste Zeit ihrer Karriere als Lehrerin; seit Beginn der neunziger Jahre spezialisiert auf die Unterstützung von Verhaltensweisen; Anti-Mobbing Koordinatorin im Norden Englands; Ihr Projekt zur Förderung von Freundschaft für Grundschulen erlangte durch die UNESCO internationale Bekanntheit; Außerhalb Europas Trainings in den USA & Canada, Peru, Chile, Mexico, Japan und Korea.


Familienimaginationen in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Familienimaginationen können in der Familientherapie entweder als Ergänzung zur Einzeltherapie oder im Familiensetting eingesetzt werden. Die gemeinsam gestaltete Imagination hat den Charakter eines Spiels, das die Familie entspannter erleben kann als eine systemische Familiensitzung. Die jeweiligen Beziehungskonstellationen werden in den auftauchenden Symbolen und im Interaktionsmuster der am imaginativen Geschehen Beteiligten deutlich. Dabei haben die Imaginationen den Vorteil, dass sie eine dynamische Entwicklung erlauben; sie sind flexibel und offen für interaktive Anregungen und ermöglichen damit Veränderungen im Familiensystem. Dabei finden die familientherapeutische Grundhaltung der Allparteilichkeit und eine systemische Perspektive Anwendung. Die Prämisse der Arbeit ist nicht die Konzentration auf den Einzelnen, sondern die Frage, wie es möglich ist, ein unflexibles Familiensystem wieder in Bewegung zu bringen. Das therapeutische Vorgehen wird im Seminar mit Hilfe einer Protagonisten-Imagination von Teilnehmern gezeigt.

Renate Sannwald, Dr. med. Fachärztin für Kinderheilkunde, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie, Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse (DGPT), Lehranalytikerin der DGPT, Dozentin für KIP, Vorstand des Weiterbildungskreises für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Berlin e.V.


»Regenbogen der Wünsche« als Werkzeug der theatralen Supervision
In diesem Workshop wird der »Regenbogen der Wünsche« von Augusto Boal (1931-2009) als Instrument in der Supervision praktisch erlebbar. Die aus der Theaterarbeit stammende Methode erlaubt einen neuen Zugang zur systemischen Bearbeitung innerer Anteile in Konflikten. Nach dem Start mit Beziehungschoreographien in wechselnden Zweiergruppen, in denen zu Vertrauen, Fehlerfreundlichkeit und der Gruppe als Ressource (Reflecting Team) gearbeitet wird, werden wir einen Alltagskonflikt von einem Teilnehmer oder einer Teilnehmerin aus der Gruppe im Rahmen eines kurzen Rollenspiels in Szene setzen. Mit dem Regenbogen der Wünsche werden wir uns gemeinsam auf Entdeckungsreise begeben und herausfinden, welche versteckten Wünsche im dargestellten Konflikt verborgen sein können. Mit den inneren Anteilen der Wünsche wird dann ein theatraler Dialog geführt werden.

Harald Hahn, Diplom-Pädagoge, systemischer Berater und Theatermacher mit Schwerpunkt „Theater der Unterdrückten“ www.theatrale-supervision.de


Im Rollentausch mit dem kleinen Zeh
Psychosomatische Botschaften mit Psychodrama-Technik erkunden. Was will dein Körper dir sagen? Körperliche Symptome können sehr wichtige Informationen darüber geben, auf welche Weise wir aus dem Gleichgewicht geraten sind, welche Umstände uns schaden, was wir wirklich brauchen und welche Entwicklungsschritte anstehen. Das Wissen darüber liegt in uns, doch manchmal fällt es schwer, Zugang dazu zu finden. Der reine Verstand bringt uns nicht weiter. Mithilfe von Psychodramatechnik können wir in lebendigen Dialog mit unserem Körper treten. Wir schlüpfen selbst in die Rolle eines schmerzenden Rückens, einer Migräne, einer geplagten Haut… Dieser Rollentausch mit Symptomen oder Körperteilen kann in erstaunlicher Präzision Auskunft darüber geben, was der Körper „sagen will“. Im Workshop werden Psychodrama-Basics wie Rollentausch, Doppeln, Identifikation und Sharing angewandt. Wir arbeiten über den Körper mit dem Körper. Dies spricht mit Leichtigkeit nicht nur den Verstand, sondern auch tiefer liegende Emotion und Intuition an. Eine ganzheitliche Klärung der eigenen Körperthemen wird möglich und Selbstheilungskräfte werden aktiviert.

Julia Zeman, ausgebildet in Schauspiel, Gesang und Tanz hat sie 13 Jahre als Bühnenkünstlerin gearbeitet. Heute ist sie Psychodramaleiterin, Psychotherapeutin (HPG), Seminarleiterin und Coach und unterrichtet Interaktives Puppenspiel (Institut für Therapiepuppenspiel Berlin).


Solution-Focused & Restorative Reentry / Transition Planning Circle Workshop
This workshop seeks to increase participants general learning in the following five areas: 1) Understand principals of solution-focused and restorative justice approaches; 2) Understand principals & purpose of reentry/transition planning circles for incarcerated people and their loved ones; 3) Understand reentry/transition planning circle process; 4) Describe how restorative justice promotes healing and reconciliation; 5) Understand the importance of listening skills for reentry planning. The workshop will be provided in an engaging and participatory method. Listening and compassion skills will be shared with participants in a variety of exercises.

Lorenn Walker, Dr jur., Rechtsanwältin und praktisch tätig als Master of Public Health; Entwicklung, Forschung und Umsetzung des Planungsprozesses zur Wiedereingliederung von Häftlingen; Professorin für die Praxis am Public Policy Center der University of Hawaii und Direktor der Hawaii Friends of Restorative Justice (www.lorennwalker.com)
Anouck De Reu, Kriminologiestudentin an der KUleuven University; Während eines Praktikums in Hawaii arbeitete sie mit Lorenn Walker in Projekten der Restaurativen Justiz zusammen.


IFS – Systemische Therapie mit der „Inneren Familie“ nach Richard C. Schwartz
Die einfachen Techniken dieses Therapiemodells und seine wertschätzende Haltung bieten einen achtsamen Weg zu Entlastung und Heilung. Ziel ist es, ein Gleichgewicht herzustellen zwischen den sich oft bis zur Lähmung zankenden inneren Anteilen, die sich aufgrund der Lebensumstände in der Kindheit notwendigerweise ausgebildet haben, diese von ihren damals sinnvollen, heute aber hinderlichen, extremen Rollen zu befreien und sie neu zu organisieren. Die Berührung mit dem eigenen unverwundbaren Kern und seiner Weisheit bewirkt erstaunliche Veränderungen in der Symptomatik und dem Umgang mit Anderen und verhilft außerdem zu innerem Frieden und Kontakt zu Spiritualität.

Sebastian Herrlich, Systemischer Therapeut in Köln und reisender Seminarleiter, Lehrtrainer an der GST München


A Capella Improvisation
Dieser Workshop ist stark praxisorientiert, Vorkenntnisse sind NICHT erforderlich! Das gemeinsame improvisierte Singen spannt einen Raum auf, der Begegnung, freudvolle musikalische Kommunikation & einen mit der Zeit „unzensierten“ Selbstausdruck ermöglicht: Aus dem Moment heraus entstehende Melodien, Geräusche & Rhythmen werden sich zu einzigartigen Musikstücken verweben. Stimmliche, körperliche & gedankliche Blockaden werden spielerisch sukzessive losgelassen, das Vertrauen in & die Freude über die eigene authentische Aussagekraft gestärkt. Die hier gesammelten Erfahrungen sind übertragbar auf unser Auftreten & unsere Interaktion mit Menschen im Alltag.

Johanna Seiler, Dipl. Konzertpianistin, Dipl. Musikpädagogin, Komponistin, Vocal Artist, Coach für Stimmentfaltung & Improvisation (Kurse & Circle Song Events europaweit - an Musikhochschulen, psychologischen u.a. Instituten, auf Kongressen & Symposien). Langjährige Erfahrung u.a. im systemisch therapeutischen Ansatz, Mediation & SoundHealing.


Systemisch Lachen
Die Extra-Ressource im Coching Prozess. Lachen geschieht immer in einem System: Einem System aus Menschen, aus Bewegung, aus Impulsen, aus Humor. Es ist Teil des Systems und wandelt es zugleich. Systemisch Lachen bedeutet, sich aus dem System herauszulachen und Gelegenheiten des Alltags als Lachanlass zu nutzen, wie z.B. die Zeit unter der Dusche oder das Warten an der Ampel. In diesem Workshop erforschen wir uns selbst in der Sprache des Lachens, widmen uns dem Embodiment des Lachens und lernen verschiedene Methoden des Systemischen Lachens kennen. Gerade wenn es um Probleme und ernste Angelegenheiten geht, kann Lachen zu einem Wechsel der Perspektive führen und festgefahrene Strukturen aufbrechen. Die Methoden des Systemischen Lachens können mitten im Alltag, sowie im Prozess des Coachings angewandt werden. Sie unterstützen uns darin, mehr Körperlichkeit, Leichtigkeit und Tiefe in die Beziehung zu uns selbst und zu anderen zu bringen.

Julia Johannsen und Julia von Randow, Gründerinnen des Institutes für Systemisches Lachen in Berlin, arbeiten beide als systemische Coachs und erforschen seit Jahrzehnten das Lachen. In ihrer Arbeit verbinden sie systemisches Coaching mit Embodiment und der Gelotologie (Wissenschaft des Lachens).


Bewegte Paare
Paare die sehr lange zusammenleben, sind sehr oft so in ihre Muster verstrickt, dass es ganz schwer ist, sie auf eine andere Ebene zu bringen. Oftmals kämpfen wir als Therapeuten hier auch gegen Widerstände, da die Paare so vertraut sind, dass immer gewohnte auf einer gleichbleibend sprachlichen Ebene zu wiederholen und damit nur zu manifestieren. In diesem Workshop möchte ich gemeinsam mit den Teilnehmern Möglichkeiten für Paare erfahrbar machen, wie sie auf einer anderen Ebene miteinander kommunizieren können. Dieser Workshop ist neben einem theoretischen Input Praxis orientiert. Nähe Distanzübungen, „Stuhl- und Stiftübung“ sowie weitere Kurz Interventionen wie „Beziehungsblatt“ werden wir gemeinsam in kleinen Gruppen erproben. Hier sind auch eigene Themen aus der Beziehung herzlich willkommen.

Florian Klampfer, Systemischer Einzel und Paartherapeut, Coach und Supervisor und Körpertherapeut. Seit zehn Jahren in eigener Praxis in Berlin


Selbstfürsorge und Empowerment
Vom nur ich oder nur wir zu einer guten Mischung aus Selbststärkung und Verantwortungsbewusstsein. Die beiden Szenen existieren bisher eher nebeneinander her: Die spirituelle, in der es um Heilung und Selbstliebe gehen kann, und die (fortschrittlich) politische, die auf klare Haltung und auf aktives Engagement setzt. Es gibt jedoch eine Verbindung zwischen beiden und diese möchte ich in dem Workshop ausloten. Wir werden singen und meditieren und über Haltung und Mut zur Einmischung reden. Und das alles mit gewürzt mit einer Prise Humor.

Mara Stone, systemische Supervisorin und coole Socke, liebt es in ihren Seminaren und Supervisionen die Brücke zwischen innerem Wachstum und gesellschaftlichem Gestalten zu suchen und immer öfter auch zu finden.


Hingucken statt Wegschauen - Verantwortungsbewusst durch Fehlerfreundlichkeit und Konsequent agieren
Verabredungen sind zwischen allen Beteiligten besprochen, Deadlines sind festgelegt, Regeln sind geklärt. Und doch passiert es, dass Dinge nicht so laufen wie gewünscht. So lange, bis Unmut sich breit macht - und wir es auch körperlich spüren. Wo ist es notwendig, genauer hinzuschauen? Wie lange kann ich (bewusst) wegschauen, ohne einen schmerzenden Preis dafür zu zahlen? Fehlerfreundlichkeit und konsequentes Handeln sind wichtige Bausteine, um in Netzwerken zielsicher zu agieren. Für die passende Intervention können wir zuerst unser eigenes Netzwerk, unseren Körper befragen und die von ihm ausgehenden Impulse nutzen.
Auch anhand Ihrer Erfahrungen erkunden wir kreativ, wo und wie aus entdeckten Impulsen gezielt gesetzte Interventionen werden

Veit Böhnke, Gestaltberater, Berater im Systematischen Institut Berlin
Ulrich Allkemper, systemischer Organisationsberater/ Kommunikationsdesigner, Berater im Systematischen Institut Berlin und geschäftsführender Gesellschafter von Verb Agentur für Kommunikationsdesign, GmbH


Die Kraft des Miteinander?! Eine experimentelle Sensibilisierung
In diesem Workshop werden anhand von klassischen, skurrilen, aversiven und lustvollen Experimenten Erfahrungsräume für die gesamte Teilnehmergruppe eröffnet, die die Ambivalenzen der Kraft des Miteinanders spürbar werden lassen. Von diesen individuellen Erlebnissen der Teilnehmer*innen ausgehend wagen wir gemeinsam den Transfer in die beraterische Praxis. Ziel ist es, uns der stabilisierenden und destabilisierenden Kräfte des Miteinanders gewahr zu werden, um unsere Beratungsangebote mit der angemessenen Sensibilität und Rahmung durchführen zu können. Teilnahmevoraussetzungen: persönliche Präsenz, Bereitschaft, sich auszuprobieren, Freude am Denken."

Dr. Mirko Zwack, Psych. Psychotherapeut, Supervisor, Coach, Lehrender Therapeut (HSI und SZVT), Weiterbildungen in Systemischer Therapie, Systemischer Organisationsberatung, Verhaltenstherapie und Emotionsfokussierter Therapie (EFT). Niedergelassen in eigener Praxis in Kempten
Jan Dörlitz, in der Ausbildung zum Systemischen Coach und Supervisor an der GST und zum Systemischen Berater und Prozessbegleiter am iSi. Zuvor Gründer und Geschäftsführer mehrerer Unternehmen, diverse Aufsichtsrats- und Business Angel-Tätigkeiten
Kristina Dörlitz, in der Ausbildung zur Systemischen Therapeutin an der GST, zur Familienaufstellerin und zum Life Coach. Arbeit als PEP-Coach, zuvor verschiedene andere Beratungstätigkeiten im Strategie- und Literaturbereich


Der Eigenschaftenladen
Wir möchten eine Methode zur kreativen Arbeit mit Klient:innen im Einzel-, Paar- und Gruppensetting als Workshop anbieten. Es wird ein “Laden” aufgebaut. Dies kann komplett aus der eigenen Imagination heraus erschaffen werden oder aber mit passendem Equipment um einen greifbare Kulisse zu bilden- je nach Wunsch, Lust und vorhandenen Räumlichkeiten. Die Klient:innen können gewünschte Eigenschaften erwerben, jedoch nur im Tausch gegen ein gutes (!) Angebot einer Eigenschaft, die in jeweiliger Klient:in ausreichend vorhanden ist. Wie diese Eigenschaften visualisiert und kreativ verankert werden können, wollen wir mit viel Spaß und Selbsterfahrung allen Interessierten näherbringen.

Johanna Ebbecke, Dipl.-Sozialpädagogin, Systemische Kinder-und Jugendlichentherapeutin, systemische Einzel-, Paar- und Familientherapeutin. Seit 2016 ist sie im Bereich Elternberatung und Familientherapie in einer Kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis in Berlin tätig. Seit 2021 ist sie zusätzlich in eigener Praxis tätig.
Judith Reißner, Ethnologin M.A., Interkulturelle Trainerin und Beraterin, Systemische Einzel-, Paar und Familientherapeutin. Seit 2013 ist sie Koordinatorin eines interkulturellen Familienzentrums in Berlin-Neukölln. Sie arbeitet mit Familien und Eltern-Kind-Gruppen im Bereich Frühe Hilfen und Familienbildung.


Die Seele zum Leuchten bringen - Oasenworkshop mit (Hypno-)Systemischer Achtsamkeit SACHT®
In einer angeleiteten Gruppenskulptur lernst Du das SACHT®-Gesundheitsrad (angelehnt an V. Satir) zur Ressourcenaktivierung auf den acht Ebenen der Gesundheit kennen. Mit Hilfe von hypnosystemischen Demoarbeiten und Übungen (Musik, Trance und Bewegung) entdeckst Du neue alltagstaugliche Möglichkeiten, die eigenen Akkus zu laden und Ressourcen (oder die Deiner Klient:innen) auf ganzheitlicher Ebene zu aktivieren. Außerdem bekommst Du Einblick in das erprobte Konzept der Systemischen Achtsamkeit/Ressourcenmanagement nach A. Renner. Neben dem Auftanken, Entspannen und kreativen Verbinden mit Ressourcen schenke ich Euch hypnosystemische und körpertherapeutische Übungen. Die Workshop-Teilnehmenden erleben auf energetisierende und bewegende Art, die Verbindungen zu eigenen und kontextbezogenen Gesundheits- und Leuchtkräften zu entfalten und auf die eigene Praxis zu übertragen.

Anett Renner, Dipl. Psych. seit 20 Jahren GST Lehrtherapeutin, Systemische Coach*/Supervisorin*/ Therapeutin*/ *DGSF-Lehrende am Institut und in eigner Praxis, Leitung Institut für Systemische Achtsamkeit (SACHT), Entwicklerin von SACHT®-Konzepts (Systemische Achtsamkeit, Systemisches Ressourcenmanagement), Systemische Körpertherapeutin (GST), Hypnotherapie (M.E.G.), langjährige breite Erfahrungen: Stress, Burnoutprävention, Systemisches Gesundheits- und Aggressionsmanagement, Mind-Body-Medicine, Psychosomatik, Traumatherapie, betriebliche Gesundheitsförderung, Intensivpädagogik, Flüchtlingshilfe, Hospiz. Kontakt: www.sacht-institut.de, Psychologische Fachpraxis: www.dieschoepferei.de


Die überfließende Frau – Körperwissen, Lust und Selbstachtung
Dieser Workshop für Frauen ist inspiriert durch Bücher wie "Weibliche Ejakulation und der G-Punkt", "Das Tor ins Leben", „Vulva – die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts“ oder „Doris, die Klitoris...“. Mythen zum weiblichen Genital werden aufgedeckt, neues Wissen kann entstehen. Passende Worte werden gesucht und gefunden. Bilder entstehen. Ein neuer achtsamer, heilsamer Blick für die weiblichen Geschlechtsorgane wird möglich. Schönheit und Vielfalt bekommen eine neue Bedeutung. Methoden der Sexualpädagogik werden vorgestellt und erlebt. Was bedeuten unsere Erkenntnisse für Mädchen und junge Frauen heute? Wie wird der Körper (immer wieder) zum Ort der Wertschätzung und Freude? Input, Gespräch, Musik, Kreativität – trau dich! Wir werden auch die Kraft des humorvollen Miteinanders spüren. Dieser Workshop wird bereits das fünfte Mal bei einem GST-Kongress angeboten!

Sabine Sundermeyer, Referentin für Gender- und Sexualpädagogik, interkulturelles Lernen und Diversity, SAFE®-Mentorin (frühkindliche Bindungssicherheit), sex und gender interessieren mich mein Leben lang, www.sabine-sundermeyer.de


Der Körper lügt doch …
Traue nicht allem, was Du denkst und fühlst.
Es ist nützlich, wenn wir in Begegnungen in den Blick nehmen, wo die Gefahr besteht, dass wir Nähe als Ausgleich für Beziehungsmangel nutzen. Eleganter ist, wenn wir unser weltagieren an unser Wissen um das Eigene koppeln. So sieht es in meinem Resonanzkörper aus. Das ist meine Metaemotion. Und erst dann. Das ist die Resonanz bei meinem Gegenüber (mal angenommen). Schauen wir also hin, was tut sich “wie“ bei mir. Was beim Gegenüber. Wie “funktionieren“ wir. Wissen und Verstehen können uns heiter und gelassen stimmen (= prima Resonanzkörper).

Nathalie und Detlef Himmel, Gestalt trifft Bioenergetik trifft Hakomi trifft Boyesen trifft Systemisches trifft Supervision trifft Meditation trifft Theater trifft Mediation trifft 100 Jahre Praxis trifft Nathalie Himmel + Detlev Himmel, weiter wild und verwegen und unterwegs in vielen Handlungsfeldern von KITA bis Unternehmen.


Das „Problem-Schiff“- Alle 11 Minuten verliebt sich ein Symptom!
(mit dem Märchen vom kleinen Problem)
Ganz getreu der systemischen Herangehensweise „Unterschiede, die einen Unterschied machen“ wollen wir in diesem Workshop die „normale“ Problemblase so verändern, dass SIE IHR Problem einfach nicht mehr mit denselben Augen betrachten können und mit Hilfe einer neuen Brille Lösungen ausprobieren. Tauchen Sie mit uns ein in die Welt des kleinen Problems und seiner herrlich problemreichen Verwandten. Entdecken Sie Ihr eigenes Problem auf dem Traum- … äh Problem-Schiff beim Speed Dating und Flirten ganz neu. Und wer weiß, vielleicht finden Sie ja auf dem Problem-Ball ganz nebenbei Ihre bessere Problem-Hälfte. Ob am Ende der Unterschied den Unterschied macht, entscheiden Sie selbst – für jede Menge Spiel, Spaß und Schokolade sorgen wir! Vorrausetzungen: mindestens 1 Problem oder Sie kennen Jemanden, der Jemanden kennt, der oder die ein Problem hat – dann können Sie auch dieses nehmen. Aus dem Hafen der GST erwartet Sie die Problemcrew.

Stefanie Domin, Kulturwissenschaftlerin (M.A.) und Sozialpädagogin (B.A.), systemische Therapeutin (GST)
Jana Schöll, Sozialpädagogin (B.A.), systemische Therapeutin (GST)
Kathleen Zmeck, Dipl.-Päd.& systemische Therapeutin (GST) mit Hirn, Herz & Humor
Christopher Kieck, Dipl. Gesundheitswissenschaftler, systemischer Therapeut (GST)

Die Kraft des Miteinander

Dieses Buch stellt in großer Vielfalt Ansätze vor, mit denen Therapeuten, Pädagogen und Sozialarbeiter das sprichwörtliche "Dorf“ wiederbeleben. Autorinnen und Autoren aus acht Ländern präsentieren erprobte Methoden, mit denen Angehörige, Freunde und Gemeindemitgliedern aktiv Kinder, Jugendliche und Erwachsene beim Erreichen ihrer Ziele unterstützen.
Es ist einzigartig als Sammelband und verbindet Konzepte der Mehrfamilienarbeit, Open Dialogue, Verbindende Autorität, Familienrat, Restaurativer Justiz, um nur einige zu nennen. Die Settings reichen dabei von Familie, Kita und Schule über Jugendhilfe und Strafvollzug bis zur Psychiatrie.

Inhaltsverzeichnis und Autor:innen-Infos:
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