System & Körper – "back to the roots" oder der Körper als Ressource in der systemischen Praxis


Workshops II

Freitag, 27.09.

14.00-18.00


Systemisches Aggressions-Management© (SAM©)

Das Konzept des Systemischen Aggressions-Managements© (SAM©) bündelt klassische Aggressionstheorien und ermöglicht eine umfassende Aggressions- und Gewaltprävention, - intervention und Nachsorge in allen Kontexten. Arbeitsgrundlage ist das Modell der AggressionsAcht© nach Dirk Schöwe. SAM© ist generationsübergreifend für Fach- und Nichtfachkräfte anwendbar, beinhaltet das ressourcenorientierte Denken und Handeln, das Erkennen und Verändern von Konfliktstrukturen,  den Umgang mit Rückfällen und zielführende Unterstützungskonzepte um Gewalt zu verhindern. Esgibt Antworten auf vergangene, aktuelle und zukünftige Wechselwirkungen für das Aggressions- und Gewaltmanagement.

Dirk Schöwe (*1963), Entwickler des Systemischen Aggressions-Managements und Ausbilder bei ISAM. Tätig in eigener Praxis mit Menschen mit und ohne geistige und psychische Behinderung. Systemischer Therapeut, systemischer Coach, Supervisor, Psychomotoriker.


Von der Schwere, der Leichtigkeit und allem, was dazwischen liegt –Paartherapie in Bewegung!

Wie können wir als Paartherapeuten das „Dazwischen des Paares“ hören, sehen, entdecken?
Wie sollte der Rahmen aussehen, den wir anbieten, damit das Paar die Welt „dazwischen“ entdeckt und nutzen lernt?
Wie können wir uns als Paartherapeuten weniger verführen lassen, in das „entweder –oder“ Modell einzusteigen und uns stattdessen, vom „sowohl als auch“  hin zum Unbekannten zu bewegen?

Liane Stephan, Systemische Therapeutin und Beraterin(SG); Supervisorin und Trainerin; Lehrcoach(ProC Association); Lehrberaterin(DGSF) und Lehrbeauftragte am Weinheimer Institut sowie Mitglied im Kompetenznetzwerk Elterncoaching/IFWeinheim.

Mohammed El Hachimi, Psychotherapeut(IFW/SG/ECP); Familientherapeut, Lehrender Supervisor und Lehrtherapeut(IFW und SG). Organisationsberater, Systemisches Coaching sowie Teamentwicklung.


MASOOI = Make a song out of it = mach ein Lied draus

Bekomme ich in ausweglosen Situationen Mut? Wie lindert der Klient seine Trauer? Können sich Teams einfach unterstützen? Wir können das, was da ist, singen: „Alles/Tod/das wird blööd/mein/gut! Oh ja- ja a a/Neinnn!" „Was da passiert, kann man vernünftig nicht erklären. Man denkt, das kann doch nicht so einfach sein. Einfach Singen, - auch wenn ich nicht singen kann und dann fühl ich mich  besser. Und dann- geht das wirklich!" (TN) MASOOI ist direkte Lösung, Trost und Kraft durch Singen mit jeder Stimme und die Tatsache „dass in jedem Ding ein Lied steckt“. Unglück + Denken kann genauso „schön“ swingen wie Glück+ das Stammhirn macht mit.

Masooi wurde gefunden, vielfach erprobt und konzeptualisiert von Cay Helmich Diplompsychologin, system. Lehrcoach (DGfC) und HPG  www.berlin-methode.de . Singt  seit 20 J.  Arbeitet für Profit und Not for Profit Firmen und in eigener Praxis. Infos:  www.coaching-songs.com


INSPRINC HAPTBANDUN  (ahd.)

„Ach, wie schad, dass ich  nicht weiß, was mich festhält, wie es heißt!“
Als  erfahrene Therapeutin und Lehrende  habe ich immer wieder neue Theorie- und  Praxisansätze aufgenommen. Gleichzeitig nutze ich bewährte Interventionen wie die Transformation von Überlebens-Regeln  nach  Virgina  SATIR.

Prägungsähnliche Erfahrungen in der Kindheit aus liebevollen Erwartungen und  Vorschriften im  mütterlich-väterlichen Kontext  legen  psychische und physische Gleise für unser Leben.

In diesem Workshop soll  mit einigen Teilnehmerinnen an ihren  sogenannten Überlebens-Regeln gearbeitet werden. Körperreaktionen weisen den Weg zur  Transformation einer Lebens-Regel.

Gisal Wnuk-Gette,  Dipl.-Psych., Systemische  Familientherapeutin, Systemische   Supervisorin,  Lehrtherapeutin für Systemische Beratung, Therapie,Supervision DGSF – Ehrenmitglied DGSF

Leiterin  des Wenger Mühle Centrums, 35 Jahre Fort- und Weiterbildung!


Die Intelligenz des Body-Minds

Der BodyMind ist für mich das faszinierendste aller Systeme. Verkörpern wir diesen in seiner Gesamtheit, wirkt alles Tun integriert und fast mühelos. In unserem (Berufs-) Alltag bewegen wir unseren Körper jedoch meist in sozial und kulturell ritualisierten Bewegungsabläufen – und schränken damit unser Potential und unsere Vielfalt ein.

Ich träume von einer Welt, wo die Integration des Körpers keine Methode sondern eine nicht mehr zu verhindernde Selbstverständlichkeit ist. Mich bewegt die Frage, wie wir als Therapeuten und Berater dazu beitragen können – auch jenseits des Therapierituals. Die eigene Lebendigkeit und Intelligenz des eigenen BodyMinds zu erleben und dann mit dieser solche und andere Fragestellungen zu erforschen ist Inhalt des Workshops. Mit Bewegung, Tanz und Reflexion.

Julia Lohmann, selbstständig als bewegte Psychotherapeutin, BodyMind-Coach, Tänzerin & Bewegungslehrerin. Studium in Psychologie, Ausbildung in systemischer Familientherapie & körperintegrierte Psychotherapie (GST), Klinischer Hypnose (MEI), TP (i.A. WIAP),  Tanz & Bewegung. Zuletzt Studium in „Tanz und Somatik“, Finnland.


Die Nutzung des Körperwissens - Körpertherapeutische Interventionen in der systemischen Therapie

Körpertherapeutische Interventionen vermitteln die Möglichkeit zu intensiver Erfahrung auf vier Ebenen: der verbal- kognitiven und der emotionalen Ebene,  der Ebene innerer Bilder und der Körperebene. Wenn alle Ebenen beteiligt sind, ist der Eindruck besonders tief und nachhaltig und ermöglicht die Eröffnung neuer Perspektiven. Aus einem erlebnisfernen „Reden über“ wird eine unmittelbare und affektnahe Erfahrung im Hier und Jetzt der therapeutischen Situation, eine wichtige Voraussetzung für therapeutische Veränderungsprozesse. Dabei spielen Körpertechniken, die eine lösungsorientierte Vorgehensweise ermöglichen, eine zentrale Rolle.

In dem Workshop wollen wir uns praxisnah mit folgenden Fragen befassen: Wie können körpertherapeutische Interventionen in den verbalen Dialog mit den Klienten integriert werden? Welche körperbezogenen Interventionen sind in Paar- und Familiensitzungen möglich und sinnvoll?

Vorgehen: Kurze theoretische Inputs, Demonstrationen körpertherapeutischer Interventionen, sowie Ausprobieren in Kleingruppen

Elisabeth Breit-Schröder, Dipl.-Psych., Psychologische  Psychotherapeutin, Systemische Paar- und Familientherapeutin, Supervisorin und Lehrtherapeutin DGSF, Akkreditierte Fortbildungsveranstalterin der PTK Bayern, Vorsitzende des Münchener Instituts für Systemisch-integrative Therapie, MISIT e.V., Ausbilderin bei der Münchener Arbeitsgruppe für Körperorientierte Psychotherapie nach George Downing / MAK.


„Achtsamkeit in den „Arbeitswelten“ – Systemisches Ressourcen-Management© als wirksames Tool für Resilienz und Potenzialentfaltung“

SRM© ist ein wirksames Konzept für einen „Arbeitsschutz für die Seele“. Es gibt Orientierung in Stress- und Ohnmachtssituationen, unterscheidet konstruktive von destruktiven Stress- und Konfliktphänomenen, zeigt auf, wie individuelle und organisationale Ressourcen aktiviert und Potenziale nachhaltig entfaltet werden können. SRM© ist vielfältig anwendbar für Beratung/Therapie, Coaching und PE/OE. Im Workshop werden Fakten und Tools interaktiv vorgestellt. Säulen von SRM sind: Salutogenese, Resilienz, systemische (Psycho)Somatik, Hypnosystemik, eine ressourcenorientierte Haltung sowie das acht-SAM-Konzept.

Anett Renner (Dipl.Psych.), Syst. Berat./Coach/Superv./Lehr-Coach (DGSF), berät Menschen, Teams, Unternehmen zu Motivations-, Führungs- und Gesundheitsfragen, Coaching-/ Therapiepraxis www.coaching2go.de; Leitung ISAM-Arbeitswelten www.isam-arbeitswelten.de


Frau – Schwangerschaft – Schuldgefühle

„Von der Krise in die Ressource“

Das Wissen um die Befindlichkeit des Seelenlebens während der Schwangerschaft  im Mutterleib stellt für die werdenden Eltern eine sehr große Herausforderung dar.

Die zentrale Erkenntnis, dass die intrauterine Zeit für das spätere Leben prägend ist,  hat bewirkt, dass der emotionale Umgang mit Schwangerschaft viel bewusster geworden ist.

Für viele werdende Mütter bedeutet es jedoch, dass sie sich in neuer Weise mit Schuld- und Angstgefühlen auseinandersetzen (müssen).

In diesem Workshop wird es Raum geben, über diese persönliche These zu reden. Danach wird die körperpsychotherapeutische Selbstanbindungsarbeit und Mutter-Kind-Bindungs-Arbeit vorgestellt. Zum Schluss werden Fallbeispiele aus der praktischen Arbeit mit Risikoschwangeren dargestellt.

Paula Diederichs, Dipl. Soz. Päd., Körperpsychotherapeutin / Leiterin der fünf Berliner SchreiBabyAmbulanzen/Nachbarschaftzentren, Autorin, Fortbildung und Supervision in Deutschland und Österreich seit 2000 für professionelle Helfer: Gründungsmitglied: Verein Rückhalt, externe Evaluation Freie Universität 2000, Lehrauftrag:  Hochschule Darmstadt, www.schreibabyambulanz.info, info@pauladiederichs.de


Ziele in den Körper bringen. Die Arbeit mit den Motto-Zielen des Zürcher Ressourcen Modells ZRM

Im Rahmen des Selbstmanagementtrainings nach dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) wurde ein neuer Zieltyp entwickelt, die so genannten Motto-Ziele. Dieser Zieltyp ermöglicht die Abstimmung von Verstand und Unbewusstem, was durch den Einbezug affektiver, emotionaler und körperlicher Aspekte geschieht. Motto-Ziele werden auf der Haltungsebene formuliert und ermöglichen es Einstellungen zu einem Thema auf lustvolle Art zu ändern. Durch das Motto-Ziel kann der Besitzer lernen, selbstbestimmt seine Gefühle zu regulieren. Im Workshop wird die Arbeit mit den Motto-Zielen vorgestellt und jeder Teilnehmende erarbeitet sich im Rahmen dieses Workshops ein eigenes Motto-Ziel.

Julia Weber, lic. phil. psychologische Pädagogin, zertifizierte ZRM-Trainerin, ZRM-Ausbildungstrainerin, Autorin und Geschäftsführerin am Institut für Selbstmanagement und Motivation Zürich ISMZ.


„Liebe in Bewegung - die Wachheit des Augenblicks“

Transparente Kommunikation (nicht nur) für Paare

Täglich neu fordern uns Beziehungen heraus, einander wach und präsent zu begegnen. Jenseits aller Konzepte laden sie dazu ein, aus der Fülle des Jetzt zu schöpfen. Was bedeutet das für uns, die wir Einzelne und Paare begleiten? Sind wir bereit, uns ebenfalls der Wachheit des Augenblicks anzuvertrauen?„Liebe in Bewegung“ ist ein Angebot, ausgetretene Wege zu verlassen und neues Terrain zu erforschen. Unser Workshop bietet die Möglichkeit, transparente Kommunikation unmittelbar zu erfahren, die die Arbeit mit Einzelnen, Paaren und Gruppen zu einer profunden und inspirierenden Reise werden lässt.

Berit Lütteke, Dipl.-Psych., System. Einzel-, Paar- und Familientherapeutin (DGSF); begleitet Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Einzelkontakt und in Gruppen

Stefan Beier, Dipl.-Soz., Körper- und Bewegungstherapeut, Gendertrainer; arbeitet in der Erwachsenenbildung sowie mit Einzelklienten und Gruppen

www.liebe-in-bewegung.de


A Capella Improvisation

Dieser Workshop ist stark praxisorientiert ,Vorkenntnisse sind NICHT erforderlich!

Das gemeinsame improvisierte Singen spannt einen Raum auf, der Begegnung, freudvolle musikalische Kommunikation & einen mit der Zeit „unzensierten“ Selbstausdruck ermöglicht: Aus dem Moment heraus entstehende Melodien, Geräusche & Rhythmen werden sich zu einzigartigen Musikstücken verweben.

Stimmliche, körperliche & gedankliche Blockaden werden spielerisch sukzessive losgelassen, das Vertrauen in & die Freude über die eigene authentischen Aussagekraft gestärkt. Die hier gesammelten Erfahrungen sind übertragbar auf unser Auftreten & unsere Interaktion mit Menschen im Alltag.

Johanna Seiler, Dipl.Pianistin, Komponistin, VocalArtist, Coach f. Stimmentfaltung & Improvisation (Kurse & Circle Song Events europaweit - an Musikhochschulen, psycholog. Instituten, als Management-Training, auf Kongressen). Langjähr. Erfahrung in u.a. Systemischer Therapie &  SoundHealing.


Unwillkürliche Bewegungen als Ressourcen in der Traumaheilung -  Trauma Releasing Exercises (TRE)

Die neueste Forschung im Bereich der Traumatologie hilft ein eingeschränktes Verständnis von Trauma und Posttraumatischer Belastungsstörung als vorwiegend psychologische Störungen zu überwinden. Forschungsgebiete wie Psychobiologie, Neurophysiologie und physiologische Psychologie haben ein neues Verständnis von Trauma ermöglicht, bekannt als ‚somatische Traumatologie’. Dies ist ein neues Gebiet, das die kritische Interaktion und die wechselseitige Abhängigkeit von autonomen Körperantworten und neurologischen Prozessen  berücksichtigt. Unabhängig davon, ob ein Trauma in körperlicher, kognitiver, emotionaler oder zwischenmenschlicher Form auftritt, es wird unvermeidlich durch den und im Körper getragen. Den Teilnehmern dieses Workshops wird ein neues Paradigma für die Handhabung von Traumata vorgestellt, das auf den natürlichen (Selbst-) Heilungsprozessen des menschlichen Körpers beruht. Die theoretische Fundierung und physiologische Erklärungen für dieses neue Paradigma werden erläutert. Die Teilnehmer werden dann praktisch in die Trauma Releasing Exercises (TRE) eingeführt und können so das ihrem Körper innewohnende Potenzial der Trauma-Spannungslösung selbst erleben. Die vorgestellte Übungsserie wird von Dr. Berceli sowohl in Großgruppenarbeit mit 100.000senden von Menschen verschiedener Kulturkreise, als auch im individualtherapeuthischem Kontext von ausgebildeten KollegInnen kurativ wie präventiv eingesetzt.

Eine theoretische Einführung wird praktischen Körperübungs-Erfahrungen vorangestellt.

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, lediglich die Bereitschaft, sich auf körperliche Erfahrungen einzulassen. Bitte ziehen Sie sich atem- und bewegungsfreundlich an und bringen Sie ein Handtuch mit.

Barbara Oles, Dipl. Soz.-Päd., Bioenergetische Analytikerin CBT, Heilpraktikerin für Psychotherapie. Vorsitzende des Norddeutschen Instituts für Bioenergetische Analyse (NIBA e.V.), Lehrtherapeutin und Supervisorin, Trainerin für TRE - Trauma-Releasing-Exercises,. Seit 1994 in freier psychotherapeutischer Praxis, zuvor mehr als 10-jährige Erfahrung in sozialpsychologischer Therapie und psychologischer Beratungsarbeit, einzeln und mit Gruppen bei freien Trägern und im klinischen Bereich (Neuropsychologie). Schwerpunkte hier die  Entwicklung sozialer Kompetenzen, soziale und berufliche Wiedereingliederung, Krankheitsverarbeitung der Betroffenen und der Angehörigen. Ihr Schwerpunkt in der Praxis-Arbeit ist es, die Beheimatung im eigenen Körper mit seinen natürlichen Impulsen zu fördern und zu begleiten und diese mit Bewusstheit im Fühlen und Handeln zu verbinden. Die TRE-Arbeit von Dr. David Berceli lernte sie 2006 bei dessen ersten Aufenthalt in Deutschland kennen und integriert seither diesen Teil der bioenergetisch-analytischen Tätigkeit in ihre Behandlungen. Im NIBA mitverantwortlich für die Fortbildung in TRE.


Systemisch-Psychomotorische Familienberatung

Eine Methode um wirkungsvoll mit Kindern familientherapeutisch zu arbeiten

Sie sind auf der Suche nach einem Konzept systemischer Therapie mit Kindern, bei welchem die gesamte Familie im Boot ist. Sie suchen also nach einem Konzept, welches sowohl Kinder als auch Eltern gleichermaßen anspricht. Joseph Richter präsentiert ein Konzept systemisch-psychomotorischer Familienberatung, in dem Kinder und Eltern in einem gemeinsamen Spiel-Setting in die familientherapeutische Arbeit einbezogen werden, anstatt – wie so häufig – Angebote in getrennten Settings zu bekommen. Das Neue an diesem Konzept ist die Art und Wiese wie Spiel, Körper und Sprache vernetzt werden, sodass es auch noch wirkungsvoll ist.

Dr. Joseph Richter, Diplom Psychologe, Systemischer Therapeut (SG), staatl. gepr. Motopäde/Mototherapeut. Arbeit in einer Erziehungs- und Familienberatungsstelle, als Supervisor sowie als Team- und Führungskräfte-Coach. Zudem ist er Lehrbeauftragter an verschiedenen Hochschulen.


Körperachtsamkeit in der systemisch-optimierten und lösungsorientierten Gruppentherapie

Die Workshop – Gruppe wird in einem Setting arbeiten, das die Technik des Reflecting – Team als Matrix für einen agierenden und einen beobachtenden Part und wiederholte Perspektivwechsel nutzt. Anhand eigener kleiner Anlie-gen werden die TN in Prozess-vignetten Erfahrungen mit Achtsamkeit, Körperwahrnehmung, Körperankern und Embodiment machen und reflektieren.

Den Beginn bilden Achtsamkeitsübungen und ein kleiner Input zu Zusammenhängen von bewusstem Thema und Anliegen und dessen körperlicher „Verankerung“, sowie zur Rolle von Emotionen und Sinneswahrnehmung dabei.

Der Schwerpunkt in der dann praktischen Gruppenselbsterfahrung wird auf methodischen Angeboten liegen, die das Potenzial und die Dynamik einer Gruppe erfahrbar machen. Wir werden in der jeweils „agierenden Gruppe“ mit Formen von Aufstellungsarbeit und Bodenankern arbeiten und diesen Prozess durch das Reflecting Team begleiten und unterstützen.

Mithilfe von Achtsamkeit, der Neuerfahrung und Begegnung im Hier und Jetzt“, werden eigener Prozess und Gruppenprozess befördert und „über den Körper“ auf Stimmigkeit der Anliegen, Ziele und Möglichkeiten hin untersucht und vorangebracht.

Die „Stimmigkeit“ des Prozesses der Einzelnen und dessen Spur in der Gruppe rücken ebenso durch Vermittlung des „Instrumentes Körper“ in den Fokus, wie andersherum mit seiner Hilfe die Spur des Gruppengeschehens beim Einzelnen untersucht wird. Typische Phänomene wie Spiegelung, Selbst – und Außenwahrnehmung, Mitgefühl und Selbstmitgefühl, Gruppenemotion und -dynamik dienen der Beschreibung dieser Prozesse.

Margarete Malzer-Gertz, Jahrgang 1957, Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin mit eigener Praxis seit 1993; verheiratet und 2 erwachsene Kinder
Systemische Therapeutin (SG) und Supervisorin&Organisationsberaterin (SG)
EMDR; PEP nach Dr. Michael Bohne, Integrative Tanz – und Bewegungstherapie.
Web: www.malzer-gertz.de


Die Verkörperung der Vielfalt unserer Identitäten: Kritisches Selbst-Bewusstsein

Was sehen wir, wenn wir Menschen zum ersten Mal begegnen? Was wünschen wir uns (nicht), was andere Menschen von uns bei den ersten Begegnungen sehen sollen? Als Sozialarbeiter_innen, Berater_innen und Therapeut_innen arbeiten wir jeden Tag mit der Dynamik von Selbstoffenbarung und Selbstverschleierung – im Umgang sowohl mit Klient_innen als auch mit Kolleg_innen. Einige unserer Identitäten stellen wir absichtsvoll zur Schau, andere verbergen wir mit Bedacht. Dieser Workshop wird die unterschiedlichen Arten, in denen wir unsere unterschiedlichen Identitäten verkörpern, erkunden – und er wird den Einfluss hervorheben, den Macht und Privilegien darauf haben, wie wir bestimmte Identitäten ausdrücken oder verbergen.

Lisa Werkmeister Rozas, Ph.D. ist Associate Professor an der University of Connecticut – School of Social Work in Hartford/USA. Sie lehrt zu den Themen Unterdrückung, Sozialarbeit und Gesundheitsdisparitäten. Ihre Forschungsinteressen sind systemische Sozialarbeit, kulturelle Kompetenzen, Pädagogik und Diversität sowie Gesundheitsdisparitäten, insbesondere Gesundheit als Menschenrecht und der Einfluss von Diskriminierung, Macht und Privilegien auf Gesundheit. Sie ist über die Hochschule Merseburg assoziierte Partnerin an dem Projekt „Systemic Social Work Throughout Europe“.


Trauerbegleitung als hypnosystemische Körperarbeit

Schwere Trauer wird als Schmerz  im und über den Körper erlebt. Die Trauer, die hier systemisch als kreative Beziehungskraft verstanden wird, kommuniziert über den Körper mit den Trauernden. Ebenso wird im und über den Körper die weitergehende, internale Beziehung zum Verstorbenen erlebt.

Es wird gezeigt, wie in der akuten und nachholenden Trauerarbeit der Körper systemisch einbezogen wird. Dabei werden neben den systemischen insbesondere auch die hypnotherapeutischen und körpertherapeutischen Hintergründe aufgezeigt. In Übungen und anhand von Fallbeispielen kann dieser neue Traueransatz konkret miterlebt  werden.

Roland Kachler, Dipl.-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Transaktionsanalytiker (DGTA), Systemischer Paartherapeut, Supervisor, Klinische Hypnose (MEG), Traumatherapie (PITT); Leiter einer Psychol. Beratungsstelle, eigene Praxis; Autor von  „Hypnosystemische Trauerbegleitung“, 2010; www.Kachler-Roland.de


Psychodramatische Körperaufstellungen

Eine Aufstellung des Systems Körper auf der Psychodramabühne gibt in vielfältiger Weise Aufschlüsse, sowohl über unsere leibliche Kommunikation, als auch über deren Wechselwirkung mit der Welt außerhalb. Körperliche Dysfunktionen können ihre Ursache in symbolischen Überlagerungen aus anderen Systemen wie Umwelt, Familie, Kirche etc. haben. Beeinträchtigungen des Körpers können den ProtagonistInnen daher neue Impulse geben zum Umgang mit Störungen des Wohlbefindens oder auch im Umgang mit manifesten Krankheiten. Das Psychodrama stellt uns als methodenreichstes Therapieverfahren viel tools zur Verfügung, um die ProtagonistInnen wieder zum Handeln zu bringen.

Sanne Klönne, HP für Psychotherapie, Fachberaterin für Psychotraumatologie, Psychodramatherapeutin und Systemische Therapeutin (DGSF) in eigener Praxis, ISIT Hamburg, Standortleitung und Dozentin für Psychodrama und für Systemische Therapie und Beratung


KÖRPER, KREMPEL, KLEBEBAND - Kunst und System im Dialog

Die Kraft kunsttherapeutischer Prozesse liegt im schöpferischen Tun, in der Verwandlung, in der Offenheit für Veränderung und im Mut zum Wagnis.

Im Mittelpunkt dieses sehr praxisorientierten Workshops steht die künstlerische Selbsterfahrung in der Gruppe. Es sind jedoch keine künstlerischen Vorkenntnisse erforderlich. Im Prozess der Gestaltung erfahren die TeilnehmerInnen über die kreative Auseinandersetzung einen Experimentier- und Proberaum, der es ihnen ermöglicht aktiv neue Sichtweisen eines Themas zu erarbeiten. Es wird darum gehen, systemische Perspektiven mit künstlerischen Mitteln erlebbar und sichtbar werden zu lassen. In Aktion erschafft die Gruppe ein Werk zu einem bestimmten Thema. Begleitet werden der künstlerische Prozess und die Interaktion, sowie die Werkbetrachtung unter Einbezug systemischer Methoden, wie z.B. Reflecting Team, die verschiedene Ebenen der Betrachtung ermöglichen.

Anna Maria Biedermann, Diplomkunsttherapeutin, Systemische Therapeutin (GST), Berlin

Lena Lorenzen, Diplomkunsttherapeutin, Systemische Therapeutin (GST), Hamburg

Sebastian Clavée, Diplomkunsttherapeut, Appr. Systemischer Kinder-und Jugendpsychotherapeut in Ausbildung (IFS-Essen), Meppen


Wieviel Körper bin ich als TherapeutIn?

Zunächst erleben die Teilnehmer durch konkrete körperliche Bewegungen, Haltungen und Anweisungen die eigene Wahrnehmung. Danach werden in Kleingruppen in unterschiedlicher Reihenfolge die körperlichen Erfahrungen versprachlicht, verschriftlicht und gemalt. Jede Gruppe reflektiert für sich die Vorgehensweise und deren Auswirkungen auf das Verständnis der eigenen körperlichen Erfahrungen. Anschließend tauschen sich alle gemeinsam über die Reflexionsverläufe in ihren Gruppen aus. Zuletzt werden gemeinsam bestimmte Bewegungen und Haltungen des ersten Teils wiederholt, um dann über das systemische Spiel von Körper, Bewusstsein und Kommunikation zu diskutieren.

Britta N. Heinrich, M.A., HPP, Körpertherapeutin, Ethnologin, Systemische Therapeutin in Ausbildung. In meiner Arbeit verknüpfe ich Berührung, Bewegung und Sprache - sinnlich-reale Erfahrung, in der sich körperliches und verstandesmäßiges Sprechen und Denken verbinden. www.raumfürkörperarbeit.de


"Verstehen allein reicht nicht“ – den Körper verlebendigen

Wir sind unser Körper – alles, was uns seit Anbeginn widerfährt, hinterlässt seine Spuren in ihm. Im körperpsychotherapeutischen Prozess geht es um die Arbeit mit diesen "Körper-Spuren“. Wie können sie erfahrbar gemacht und auf welche Weise können sie szenisch ausgedrückt werden? Und wie können wir dieses energetische Geschehen dann in Herz und Körper integrieren, so dass ein heilsamer Prozess beginnen kann?

Mache Dich mit uns auf den Weg systemische Körperpsychotherapie zu entdecken. Lasse dich berühren, die Seele Körper-Bewegungen finden und lasse dich lebendig werden!

Bitte eine Matte/Decke und bequeme Kleidung mitbringen.

Die Workshopleiterinnen haben die Ausbildung in körperorientierter Psychotherapie (KPT) an der GST Berlin 2010-2012 absolviert.

Katrin Halstenberg, *1977, system. Therapeutin, tätig in einer Familienberatungsstelle

Julia Schikora, *1983, tätig als Dipl.- Psych., Tiefenpsychologische Psychotherapeutin i. A.


Körpersprache im / als Dialog

Körperdiagnostik ist eine dynamische Wechselwirkung und ein lebendiges Geschehen. Der Prozess der Körperdiagnostik ist als dialogisches Geschehen immer: Informationssammlung, Wirkungsgeschehen auf den anderen und Handlungsimpuls.

Der Workshop befasst sich u.a. mit einem speziellen Aspekt, nämlich dem Beginn von Beziehung, Beziehungsszenen. Dieser Beginn ist, wie der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel, letztendlich nie (er-)fassbar, da ständig in Bewegung. Aber immer unumgänglicher Bestandteil des therapeutischen und beraterischen Alltags. Und immer auch eine Beziehungsgeschichte.

Ulrich Sollmann, eigene Praxis in Bochum als Körperpsychotherapeut. Coach und Berater in Wirtschaft und Politik, Lehrtätigkeit, Publizist. (u.a. Schaulauf der Mächtigen – was uns die Körpersprache der Politiker verrät, Einführung in die Körpersprache und nonverbale Kommunikation, Management by Körper). Medienexperte (Spiegel, Tagesspiegel, focus, ARD, ZDF u.a.).

Z.Z. Schwerpunkte: mediale Inszenierung öffentlicher Personen; Zusammenspiel von Körpersprache, Persönlichkeit und Verhaltensmustern; Erwachsenenbeobachtung; körperorientiertes Coaching; Wirkungslogiken in Beratung und Therapie. www.sollmann-online.de, www.body-languages.net

System und Körper von Andras Wienands

Interaktionen im Therapieraum bieten die Möglichkeit am aktuellen Geschehen zu arbeiten und dieses zu verändern. Der zweite „System & Körper“ Band, stellt nach dem so erfolgreichen Ersten, elf Möglichkeiten vor, den Therapieraum in einen Interaktionsraum zu verwandeln. Therapie verwandelt sich so von einem reden über Vergangenes in ein reden über aktuelles Geschehen. Dies bietet wirksame Veränderungsmöglichkeiten, da nicht erst draußen erprobt werden muss, was drinnen besprochen wurde, sondern umgehend das Neue im Bereich der Gedanken, Gefühle und Handlungen ausprobiert werden kann. Mehr Informationen unter: Verlagegruppe Vandenhoeck & Ruprecht

Buch zum Kongress von Andras Wienands

System und Körper von Andras Wienands

Interaktionen im Therapieraum bieten die Möglichkeit am aktuellen Geschehen zu arbeiten und dieses zu verändern. Der zweite „System & Körper“ Band, stellt nach dem so erfolgreichen Ersten, elf Möglichkeiten vor, den Therapieraum in einen Interaktionsraum zu verwandeln. Therapie verwandelt sich so von einem reden über Vergangenes in ein reden über aktuelles Geschehen. Dies bietet wirksame Veränderungsmöglichkeiten, da nicht erst draußen erprobt werden muss, was drinnen besprochen wurde, sondern umgehend das Neue im Bereich der Gedanken, Gefühle und Handlungen ausprobiert werden kann. Mehr Informationen unter: Verlagegruppe Vandenhoeck & Ruprecht

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