System & Körper – "back to the roots" oder der Körper als Ressource in der systemischen Praxis


FachgruppeN

Donnerstag, 26.09.

18.30-20.00


Fachgruppe Systemische Sozialarbeit

mit dem Workshop

Die Macht der Sozialarbeiter_innen

Die Macht zu kennen und sie nicht zu fürchten ist die Voraussetzung für ihre sinnvolle Anwendung und Kontrolle. Kurz: Leben ohne Macht ist Tod, eine Welt ohne Macht wäre eine Geisterlandschaft, ein toter Planet. (Saul D. Alinsky)

Gute Sozialarbeit erfordert den Willen zur Macht: Wer etwas verändern möchte, benötigt Macht. Er braucht sowohl das Bewusstsein, dass er über diese Macht verfügt, als auch über den Willen, diese zu nutzen. Dies gilt für Veränderungen auf allen Ebenen – im Einzelfall ebenso wie lokaler oder nationaler, gesellschaftlicher Ebene.

In der diesjährigen Fachgruppenveranstaltung wollen wir zeigen, wie sinnvoll und nützlich der Wille zur Macht und ein entsprechendes Machtbewusstsein in der Sozialen Arbeit sein können – und wie sich diese methodisch auswirken können.

Lisa Werkmeister Rozas, University of Connecticut School of Social Work, Hartford CT/USA

Johannes Herwig-Lempp, Hochschule Merseburg (zugleich Leiter der DGSF-Fachgruppe Systemische Sozialarbeit)


Fachgruppe Trauma und System

mit dem Workshop

Trauma und Paarbeziehungen

In systemischer Sichtweise betrachtet fordern erlebte Hochstress-Belastungen, die wir auch Traumata nennen, nicht nur Einzelne, sondern auch Paar- und Familienbeziehungen besonders heraus. Einerseits ist die soziale Unterstützung eines der wesentlichsten Ressourcen bei der Bewältigung, andererseits können gerade die engsten Lebenspartner in einem Prozess von sekundärer Belastung vom Trauma infiziert werden. Es kann sich um Traumata handeln, die jemand aus der eigenen Biografie in die Partnerschaft mitbringt, um Traumata, die die Partnerschaft durch einen risikoreichen Beruf aktuell herausfordern oder auch um ein Trauma, das ein Paar vor kürzerer oder längerer Zeit gemeinsam durchlitten hat. Die Risiken und Chancen in der Bewältigung von Traumata in Paarbeziehungen sollen bei diesem Fachgruppenworkshop im Mittelpunkt stehen."

Alexander Korittko, Sprecher der Fachgruppe Trauma und System


Fachgruppe Systemische Pädagogik

Mit dem Workshop

Der Körper in der Schule: Zwischen Lehrkörper und Leer-Körper -- ein Fallbeispiel

Der Körper als das "inkorporierte Selbst", habituell und ambigue eingebunden in inkorporiertes kulturelles Kapitel institutioneller "Körper", die materialistisch, idealistisch oder auch ideologisch gefasst werden können und ihren Ausdruck finden als Kontexte, Sinnzuschreibungen, Regeln, Normen, Rituale, Ritualisierungen, Ambivalenzen, Ambiguitäten und Paradoxien etc. Der Workshop thematisiert systemische Horizonte von Korporalität und Performativität im Rahmen eines Fallbeispiels einer "unangepassten" Schülerin im Spektrum von Schulverweigerung und Hochbegabung. Es werden Auszüge aus qualitativem Interviewmaterial in transkribierter Form wie auch als Audiomaterial präsentiert. Diskutiert werden kann die Hypothesenbildung "am Fall" genauso wie Lösungsversuche vor dem Hintergrund curricularer Inkorporierungen als auch des pädagogischen Selbst als professionalisierte Verkörperung zwischen Verausgabung und Ohnmacht im Sinne habitueller Muster und deren Deutung und Infragestellung.

Thomas Schwarz, Dipl. Päd., Systemischer Coach (DGSF), freiberuflicher Berater und Supervisor, Familientherapeut in eigener Praxis in Neuss, Lehrbeauftragter an der Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Bildungswissenschaften, Honorardozent für verschiedene Weiterbildungsträger. www.systemische-praxis-neuss.de


Fachgruppe systemische Kinder- und Jugendhilfe

Mit dem Workshop

Das Meer – Modell

von der Quelle zur Mündung gelingender und fließender systemischer Praxis in der Jugendhilfe

Die Fachgruppe beginnt in diesem Jahr mit der Vorstellung einzelner Vorträge und Workshops, die überregional zu Veranstaltungen und Fachtagen der Jugendhilfe hinzu gebucht werden können.

Wir stellen einen dieser ersten festen Bausteine für die „Jugendhilfe on the road“ in diesem Workshop vor.

Eine gute Zusammenarbeit brauchen wir in allen Praxisfeldern der Kinder- und Jugendhilfe, von den frühen Hilfen über die Zusammenarbeit Jugendhilfe – Schule / KJP bis zu den aufsuchenden Hilfen.

Wie komme ich zu gelingender und fließender Kooperation?

Das Meer – Modell, eine Idee zum Gelingen und Gewinnen in der Kooperation, verbindet in der Zusammenarbeit den Kopf (Fokussierung und Steuerung) mit der Einzelbewegung ( Selbstwert und Ressourcenaufladung) und der Rückkopplung ( Kontakt und dialektischer Tanz).

In dem Zusammenfluß, dem Meer (mehr), findet sich dann neben gutem Kontakt eine Passung, die durchdrungen ist von Haltung und Leidenschaft, von guter Atmosphäre, Energie und Unterstützung.

Anke Lignau-Carduck, Dipl. Sozpäd., Leitung der flexiblen erzieherischen Hilfen Shed e.V. seit 1995, Systemische Familientherapeutin DGSF, Supervisorin IFS, Lehrende für systemische Beratung DGSF, Lehrende für systemische Therapie DGSF, Mitbegründerin und Mitglied des Netzwerkes Wechselblick Wuppertal, eigene Praxis in Wuppertal seit 2005, Fachberaterin und Referentin für verschiedene Träger der Jugendhilfe, Sprecherin der Fachgruppe systemische Kinder- und Jugendhilfe DGSF, www.wechsel-blick.de

Katharina Kronenberg, Diplom - Sozialarbeiterin, Systemische Therapeutin, SG, DGSF; Systemische Coachin DGSF; Systemische Supervisorin SG, DGSF; Lehrende für systemische Beratung / Therapie DGSF, Lehrende Supervisorin DGSF, seit 2004 freie Praxis für Beratung, Coaching, Supervision und Fortbildung, www.katharina-kronenberg.de


Fachgruppe Supervision, Coaching und Organisationsberatung

Die Fachgruppe trifft sich um aktuelle Aktivitäten zu besprechen und Informationen auszutauschen.

Rüdiger Beinroth, Vlotho, Systemischer Familienberater, Supervisor und Coach, Sprecher der Fachgruppe


Fachgruppe Humane Arbeit und Burnout-Prävention

Mit dem Workshop

Wirkungsvolle Burnout-Prävention – ein Best-Practice Workshop

Immer mehr Unternehmen setzen sich ein für Burnout-Prävention. Gleichzeitig können sie sich dem Druck des globalen Wettbewerbs nicht entziehen. So wird für einzelne Mitarbeiter Anti-Burnout-Coaching angeboten, während überfordernde Organisationsabläufe nicht angetastet und eine unmenschliche Arbeitsethik nicht reflektiert werden.

Was können wir tun, um mit unseren Klienten in diesem schwierigen Spannungsfeld Lösungen zu finden, die mehr sind als Symptom-Kosmetik? Wie können wir als professionelle Berater neue Ansätze entwickeln, um unsere Kunden zu nachhaltigem Erfolg zu verhelfen?

In unserem Workshop werden wir Erfahrungen aus unserer Praxis reflektieren, um gemeinsam herauszufinden, wie wirkungsvolle Burnout-Prävention im „System Arbeitswelt“ heute und in Zukunft möglich sein kann.

Willkommen sind alle erfahrenen systemischen Berater, Coaches, Supervisoren und Organisationsentwickler, die Personen und Institutionen bei der Gestaltung humaner Arbeitswelten begleiten und an einem Erkenntnisaustausch interessiert sind.

Carsten Hennig ist seit zehn Jahren als systemischer Führungscoach, Personalentwickler und Organisationsberater tätig. Der Medienwissenschaftler und Wirtschaftspädagoge aus Frankfurt am Main ist Sprecher der DGSF-Fachgruppe Humane Arbeit und Burnout-Prävention. www.carsten-hennig.com


Fachgruppe interkulturelle Familientherapie und Beratung

Mit dem Workshop

Vom Augenzwinkern bis gestreckter Zeigefinder, wie bitte?

Die gesprochene Sprache, das weiß man aus Untersuchungen, macht einen geringen Anteil des kommunikativen Verhaltens aus. Hingegen werden vom Nonverbalen, also vom Wortlosen, 65 Prozent der sozialen Bedeutungen in einem Zwei Personen Gespräch transportiert.

Kommunikation spielt sich auf teilweise überlagernden Ebenen ab und wird auch dann nicht unterbrochen, wenn die Beteiligten schweigen: Dann reden Hände (Gestik), Gesicht (Mimik), Symbole, Signale (Kleidung) und das Verhalten im Raum. Dann bestimmen nonverbale, metakommunikative Formen den Austausch.

Wer Körpersprache versteht, erleichtert sich die Kommunikation und den Beziehungsaufbau mit seinen Mitmenschen, erfährt mehr über die eigene Wirkung und wird sensibler für die Körpersprache der anderen.

Die Körpersprache spielt in der interkulturellen Kommunikation und damit auch im interkulturellen Therapiekontext eine wesentliche Rolle und das macht die Kommunikation um einiges komplizierter. Warum? Das Nonverbale ist eng an die jeweilige Kultur und gesellschaftlichen Normen gebunden. Unzählige Studien haben gezeigt, dass Gefühle (Gesichtsausdrücke) universell entschlüsselbar sind, aber sie deswegen noch lange nicht verständlich sein müssen. Menschen lachen aus Scham, aus Freude, Fröhlichkeit, Unwohlsein, Überraschung uvm. Wann, wer, in welcher Situation lacht, ist von jeweiligen gesellschaftlichen Konventionen der Kultur abhängig. Wer sich zwischen den Kulturen bewegt, kann leicht ins Fettnäpfchen treten. Dieser Workshop soll Therapeuten, Supervisoren und anderen Professionellen eine erste Unterstützung bieten körpersprachliche Signale Ihrer Klienten besser wahrzunehmen und deuten zu können, um somit andere Kulturen besser zu verstehen.

Ghazeleh Bailey


Fachgruppe Sucht

Mit dem Workshop

MDFT als Praxisbeispiel einer effektiven Integration störungsspezifischer und ressourcenorientierter systemischer Intervention für Jugendliche mit Sucht- und Verhaltensproblemen

Die Multidimensionale Familientherapie (MDFT) gilt international als das am besten empirisch beforschte Therapieprogramm für Jugendliche mit Substanzstörungen und Verhaltensauffälligkeiten. Nach Abschluss einer großen europäischen Forschungsstudie zu MDFT gilt dieser systemische Ansatz in Bezug auf die Behandlung jugendlichen Drogenmissbrauchs gemäß der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle (EMCCDA) als Best Practice Ansatz mit hoher Evidenz. Wesentlicher Bestandteil von MDFT ist das systematische und gleichzeitige therapeutische Arbeiten in den vier Subsystemen „Jugendlicher“, „Eltern“, “Familie“ und „außerfamiliärer sozialer Kontext“. MDFT basiert auf dem strukturell-strategischen systemischen Therapieansatz, orientiert sich am entwicklungspsychopathologischen Modell und bezieht mit einer sozial-ökologischen Perspektive systematisch das relevante außerfamiliäre Umfeld mit ein. Im workshop der Fachgruppe Sucht werden mit einem Input der Forschungsstand, die Grundzüge der MDFT, sowie der Entwicklung der Implementierung der MDFT in Deutschland und anderen europäischen Ländern dargestellt. Im Weiteren wollen wir über die Perspektiven der zukünftigen Anerkennung der Systemischen Therapie in der Suchtrehabilitation, sowie generell zu dem Thema: „Wie bekommen wir mehr systemisches Handeln in die Sucht und wie mehr suchtspezifisches Wissen in die systemische Praxis“ diskutieren.

Andreas Gantner, Dipl.-Psych., Leiter des Therapieladen e.V. in Berlin, Psychologischer Psychotherapeut, MDFT- Therapeut, MDFT-Trainer


Fachgruppe Systemische Kinder- und Jugendpsychiatrie

Mit dem Workshop

Konzepte aus der praktischen Multifamilientherapie-Arbeit

Vorgestellt werden zwei verschiedene Konzepte aus der praktischen MFT-Arbeit:

Frau Behme-Matthiesen und Herr Pletsch berichten aus Ihrer langjährigen Praxis mit 14-tägigen Multifamiliengruppen im Rahmen einer tagesklinischen Behandlung. Besonderen Schwerpunkt werden sie dabei auf die Darstellung kreativtherapeutischer Techniken und Anwendungen legen.

Herr Löffler berichtet über die im Rahmen einer tagesklinischen Behandlung jede Woche Donnerstags ganztägige angebotene Multifamilientherapie unter Einbeziehung von Geschwistern und Angehörigen. Besondere Berücksichtigung bei dieser Vorstellung erfahren dabei familiendynamische Aspekte.

Ulrike Behme-Matthiessen, Dipl.-Psychologin, leitet die KJPP-Tagesklinik der Helios-Klinik Schleswig seit 15 Jahren.

Thomas Pletsch, Arbeitspädagoge, Transaktionsanalytiker und Leiter der Abteilung Kreative Therapien am Helios Klink Schleswig. Beide leiten dort seit langen Jahren MFT-Gruppen.

Heinz-Georg Löffler, Dipl.-Psychologe und Chefarzt der Villa Paletti, KJPP-Tagesklinik und Ambulanz an der Diakonissenanstalt Flensburg und verfügt über langjährige Erfahrung mit MFT, seit ca. 3 Jahren in der darzustellenden intensiven Form.


Fachgruppe Multifamilientherapie

Multifamilientherapie ist die Gruppenbehandlung von 5 bis 8 Familien mit ähnlichen Problemen auf systemischer Grundlage.

Wie schafft man es aber, dass sie Vertrauen zu einander gewinnen und sich öffnen?

Wie können sie trotz eigener Probleme dennoch den anderen helfen?

Wie können sie das, was sie in der Gruppe schaffen, auch im Alltag nutzen?

Und wie sollten MFT-Therapeuten arbeiten, daß alle trotz harter Arbeit auch dabei Freude haben?

All das könnten die Teilnehmer selbst erleben und vielleicht auch ein wenig Lust auf die MFT bekommen.

Je nach Interesse, könnten aber auch Grundlagen der MFT, Evaluationsergebnisse und Videos diskutiert werden.

Michael Scholz, Prof. Dr.med. Kinder- u. Jugendpsychiater und Psychotherapeut; mit Eia Asen Herausgeber von „Praxis der Multifamilientherapie“, Leitung des Multifamilientherapie - Institutes Dresden mit Maud Rix und Katja Scholz

Maud Rix, Dr.rer.medic. Dipl.psych., langjährige Multifamilientherapeutin an der Uniklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Dresden und in der Jugendhilfe; Mitarbeit an „Praxis der Multifamilientherapie“


Fachgruppe Systemische Beratung von Menschen in Hartz IV (FG SGB II)

Mit dem Workshop

Familie mit System – oder welche Auswirkungen hat Hartz IV auf Familien?

Was bedeutet es für Familien, Eltern/Alleinerziehende, Paare und Kinder im Leistungsbezug des SGB II zu stehen?

Die Konsequenzen der eingeschränkten finanziellen Mittel wurden bereits mehrfach diskutiert. Die Auswirkungen auf Familiensysteme, auf Rollenbilder und Handlungsspielräume der Eltern, wurden bisher kaum beachtet. Im Workshop werden Hypothesen zu Auswirkungen von Hartz IV auf das Familiensystem vorgestellt und diskutiert. Ziel der Diskussion ist, Ideen zu entwickeln, die SGB II-Empfänger / -innen befähigen, als Handelnde im System zu erleben.

Der Workshop ist offen für alle, die sich im System SGB II bewegen und in oder außerhalb des Systems mit SGB II Empfänger/-innen arbeiten. Alle anderen Interessenten/Interessentinnen sind herzlichen eingeladen.

Tanja Kuhnert, Systemische Beraterin/ Therapeutin (DGSF/SG), Leitung und Beratung in der ambulanten Sozialarbeit (Jugendhilfe / Psychiatrie), eigene Praxis in Köln. Sprecherin der Fachgruppe. www.loesungsraum-koeln.de

Georg Vorndran, Systemischer Berater/ Coach (DGSF), Projektleitung und Beratung in Projekten zur Arbeitsmarktintegration, Leitung PersSyst – Institut für systemische Personalentwicklung. Sprecher der Fachgruppe. www.perssyst.de


Fachgruppe SiG - Systemische Konzepte im Gesundheitswesen

Mit dem Workshop

Niemand heilt alleine – eine Einladung zur Kooperation

Systemische Fachleute im Gesundheitswesen werden zwar zahlenmäßig mehr, führen aber in den Institutionen noch ein Schattendasein. In dem Workshop wollen wir die Bedingungen im Gesundheitssystem für Systemiker analysieren. Wie kann gute Systemische Arbeit gelingen, welche Kompetenzen sind gefordert und gibt es möglicherweise wichtige Bausteine für einen Ausbildungsgang „Systemisches Arbeiten im Gesundheitswesen“. Welche Bedingungen muss eine Einrichtung im Gesundheitswesen erfüllen, um das DGSF-Gütesiegel erhalten zu können. Die Ergebnisse der Diskussion werden von der FG zur Konzeptentwicklung weiter verwendet.

Ursula Pabsch, Dipl.-Päd., Fachgruppensprecherin, Systemische Therapeutin/Supervisorin/Coach (DGSF), Leitung des klinischen Sozialdienstes in einer neurologischen Rehabilitationsklinik


Fachgruppe Systemisches Arbeiten mit älteren Menschen

Für Mitglieder der Fachgruppe und Interessierte

Die Fachgruppe möchte:

• Begegnung und Vernetzung

• Austausch und Beratung (Intervision)

• Den Blick weiten

• Entwicklungsaufgaben in den Altersphasen bedenken und besprechen

• Familiendynamiken bei Krankheit im Alter und bei Tod erarbeiten.

Themen dieses Treffens:

• Fachthema einer Kollegin und ein Austausch darüber (Artikel, der im „Kontext“ erscheinen wird)

• Intervisionsfragen der TeilnehmerInnen aus der Arbeit

Es gibt einige Anfragen mit der Bitte um Unterstützung aus der Gruppe

• Fachtag 2014/2015?

• Wünsche und Anregungen

• Fachgruppentreffen Frühjahr 2014

Nora Treiber-Dengler, systemische Therapeutin (DGSF), systemische Lehrtherapeutin (DGSF), systemische Supervisorin, Fachgruppensprecherin


Fachgruppe Sexualtherapie und Beratung - Gründungstreffen

Zu diesem Termin bitte ich alle Interessierten für eine Mitarbeit in dieser Fachgruppe zu erscheinen.

Die Fachgruppe wird vier Ziele verfolgen:

1. Bildung eines Kompetenznetzwerks für ein systemisches Verständnis der Sexualentwicklung von Männern und Frauen (Sexologie) inkl. passender Beratungs- und Therapiekonzepte für eine erfüllte Sexualität

2. Entwicklung von Standards für die Systemische Paar- und Sexualtherapie inkl. Lehrkonzepten in der Weiterbildung

3. Entwicklung von Standards in der Sexualpädagogischen Erziehung

4. Formen sexualisierter Gewalt und Entwicklung von Behandlungskonzepten von Opfern sexualisierter Gewalt

Dabei wird die Fachgruppe neben der inhaltlichen Arbeit ihren Schwerpunkt auf die Öffentlichkeitsarbeit legen.

Wir freuen uns auf alle Erscheinende, die sich als aktives oder passives Mitglied in die Fachgruppe eintragen wollen.

Die Mitgliedschaft ist kostenlos.

Tobias Günther, Fachgruppensprecher Sexualtherapie und Sexualberatung


Fachgruppe Aufsuchende Familientherapie (AFT)

Diskussion

Jugendhilfeträger bieten in vielen Regionen AFT an, suchen aber wenig den Austausch überregional in einer vernetzten DGSF-/SG-Fachgruppe.

Deutlich wird, dass in vielen Orten Deutschlands laut Rückmeldung der KollegInnen die AFT-Qualitätskriterien nicht eingehalten werden können/wollen. In einzelnen Regionen wird zwar AFT wieder angefragt, aber es werden nur wenige Stunden dafür vom Jugendamt zur Verfügung gestellt . Gleichzeitig werden in manchen Regionen KollegInnen für AFT eingestellt, die (noch) nicht den Qualitätskriterien entsprechen. Andererseits suchen immer wieder Träger der Jugendhilfe oder einzelne KollegInnen Kontakt zur Sprecherin, die AFT aufbauen wollen. Selten sind diesen Anfragenden das AFT-Konzept und dabei insbesondere die Phasen u. damit die Bedeutung der Zeitschiene und die Qualitätskriterien der DGSF bekannt. Hier wird deutlich, dass es noch einen großen Bedarf an Öffentlichkeitsarbeit und Diskussion um die Umsetzung der Qualitätskriterien für AFT gibt.

Ich lade (für mich zum letzten Mal) alle interessierten KollegInnen am.... um..... auf der DGSF-Jahrestagung in Berlin ein, über die bestehende Situation und Entwicklung zu diskutieren.

Annett Engelmann, AFT-Fachgruppensprecherin


Fachgruppe Mediation

Wir freuen uns auf InteressentInnen für unsere noch recht neue Fachgruppe.

Arbeitsschwerpunkte waren in 2012/2013:

Engagement im Zusammenhang mit der bundesdeutschen Umsetzung der EU-Mediations-Richtlinien

Erarbeitung der DGSf-Richtlinien und Curriculumentwicklung "Systemische Mediation" in kooperation mit den Berufs- und Fachverbänden im Kontext Mediation

Netzwerkaktivitäten

Planungen 2013/2014

Beginn erster Curricula "Systemische Mediation (DGSF)"

Joseph Rieforth als Koordinator der Fachgruppe Mediation ist als Ansprechpartner vor Ort.


Fachgruppe Hochschulen

Arbeitsschwerpunkte & Veranstaltungen:

Entwicklung, Initiierung und Angebot von Tagungen, Kooperationen und Informationen

Joseph Rieforth als Koordinator der Fachgruppe Hochschulen ist als Ansprechpartner vor Ort.


Fachgruppe Systemisch-lösungsorientierte Arbeit im Kontext familiengerichtlicher Verfahren

Mit dem Workshop

Von der Erstarrung in den Fluss - systemisch-lösungsorientierte Arbeit im Kontext familiengerichtlicher Verfahren

Familiengerichtlich ausgetragene Konflikte zeichnen sich häufig durch ein hohes Konfliktniveau aus. Neben den Verfahrensbeteiligten, den Kindern und Verwandten oder anderen Angehörigen der Konfliktparteien sind in aller Regel eine hohe Zahl externer familienfremder Fachkräfte mit spezifischen Eigeninteressen involviert.

Gestritten wird über Betreuungsmodalitäten, Umgang, Erziehungsfragen, Geld etc. und Wirklichkeitskonstruktionen. Dem Vernehmen nach geht es um das Kind, de facto aber in aller Regel um hochgeladene Emotionen. Das Kind gerät aus dem Blick, da der Konflikt zwischen den Streitparteien die Energie absorbiert.

In unserem Workshop wollen wir der Frage nachgehen, in wie weit ein kybernetisches Verständnis helfen kann, aus einem maliginen Clinch (Schlippe) und Stellungskrieg der Streitparteien im familiengerichtlich ausgetragenen Konflikt einen kreativen Prozess der Neuorganisation und des Empowerment werden zu lassen. Wie findet man aus dem von Misstrauen geprägten Gefangenendilemma der Streitparteien in einen von Vertrauen und Respekt getragenen Fluss des Wandels. Welche Interventionen des Helfersystems unterstützen konstruktive Potentiale der Streitparteien.

Peter Thiel, systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF), Umgangspfleger, Ergänzungspfleger (§1909 BGB) Vormund, Sachverständiger in freier Praxis, Fachgruppensprecher, Mitglied des Sprecher/innenrates des Fachverbandes Begleiteter Umgang Berlin

System und Körper von Andras Wienands

Interaktionen im Therapieraum bieten die Möglichkeit am aktuellen Geschehen zu arbeiten und dieses zu verändern. Der zweite „System & Körper“ Band, stellt nach dem so erfolgreichen Ersten, elf Möglichkeiten vor, den Therapieraum in einen Interaktionsraum zu verwandeln. Therapie verwandelt sich so von einem reden über Vergangenes in ein reden über aktuelles Geschehen. Dies bietet wirksame Veränderungsmöglichkeiten, da nicht erst draußen erprobt werden muss, was drinnen besprochen wurde, sondern umgehend das Neue im Bereich der Gedanken, Gefühle und Handlungen ausprobiert werden kann. Mehr Informationen unter: Verlagegruppe Vandenhoeck & Ruprecht

Buch zum Kongress von Andras Wienands

System und Körper von Andras Wienands

Interaktionen im Therapieraum bieten die Möglichkeit am aktuellen Geschehen zu arbeiten und dieses zu verändern. Der zweite „System & Körper“ Band, stellt nach dem so erfolgreichen Ersten, elf Möglichkeiten vor, den Therapieraum in einen Interaktionsraum zu verwandeln. Therapie verwandelt sich so von einem reden über Vergangenes in ein reden über aktuelles Geschehen. Dies bietet wirksame Veränderungsmöglichkeiten, da nicht erst draußen erprobt werden muss, was drinnen besprochen wurde, sondern umgehend das Neue im Bereich der Gedanken, Gefühle und Handlungen ausprobiert werden kann. Mehr Informationen unter: Verlagegruppe Vandenhoeck & Ruprecht

Bitte stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Infos siehe Datenschutz