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Enactment und szenische Verarbeitung Das Körpergedächtnis Unbewusste Beziehungserfahrungen treten weniger als sprachliche Mitteilungen in Erscheinung als vielmehr in Gestalt körperlich-gestischer Interaktion, als verkörperte Inszenierungen. Sie müssen in der, den Körper miteinbeziehenden, Interaktion mit anderen bzw. dem Therapeuten ausgeführt werden. Um zu verstehen, welche Beziehungserfahrungen dem nicht-sprachlichen Verhalten des Patienten zugrunde liegen, muss der Therapeut sich ihrer Wirkung aussetzen. Er kann sich von dem Verhalten des Klienten gleichsam anstecken und in gemeinsame Szenen und Inszenierungen verwickeln lassen. Erst im Nachhinein können Denken und Sprechen verarbeiten und ausdrücken, was der Körper eben zuvor getan hat und was im körperlich-gestischen Handeln gerade geschehen ist.
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